Report Mainz: Strahlende Altlast im Atlantik

Durchgerostete, geborstene Fässer, plutoniumverseuchte Fische – das ist das Erbe jahrzehntelanger Atommüllverklappung im Atlantik. Auch deutscher Atommüll verseucht dort das Meer. Die ARD hat am Dienstagabend im ERSTEN einen sehenswerten Bericht darüber gezeigt. Verdünnung als Problemlösung – jahrzehntelang betrachteten viele Länder das Meer als unerschöpfliches Abfallbecken. Zwischen 1946 und 1992 verklappten sie auch Teile ihres Atommülls im Atlantik. Es waren Abfälle aus Industrie und Wissenschaft, vor allem aber aus Atomkraftwerken und Atomwaffenproduktion.

Rund 53 Prozent des versenkten Atommülls landeten im Atlantik, 45 Prozent in arktischen Gewässern. Weltweit waren 70 bis 80 Gebiete betroffen. Eines davon ist Hurd Deep, rund zehn Kilometer nordwestlich der Kanalinsel Alderney. Die Atommüllkippe auf dem Meeresgrund erstreckt sich über rund 40 Quadratkilometer. Zehntausende Fässer wurden dort über Bord geworfen. Der ganze Bericht HIER!

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