ACT NOW ! Die „Oceans Initiatives“ vom 21. – 24. März 2013 !!!

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MEERESABFÄLLE GEHEN UNS ALLE ETWAS AN!

Seit nunmehr 17 Jahren treffen sich für die Ocean Initiatives-Aktionen tausende von Freiwilligen im Kampf gegen die Meeresabfälle.

2011 wurden im Rahmen der Ocean Initiatives in einer nie dagewesenen Mobilisierung über 3.800 m3 Abfälle  gesammelt.

Seit vielen Jahren ist das Meer zur größten Müllkippe des Menschen geworden. Der beachtliche Anstieg der Meeresabfälle hat direkt mit unserem Konsumverhalten zu tun. Von den 100 Millionen Tonnen Plastik, die jedes Jahr produziert werden, enden nahezu 10% in den Meeren.

In Deutschland (Hamburg und diverse Nord- und Ostsee Strände) wurden 2012 an diesem Wochenende über 10 Beach Clean Ups durchgeführt. Mehrere Hundert Freiwillige haben unsere Strände von fast 2t Müll befreit!

Diese Zahlen würden wir dieses Jahr natürlich gerne toppen und rufen euch deshalb auf, euren eigenen Beach Clean Up zu starten. Über die Seite http://www.initiativesoceanes.org ist das relativ einfach organisiert, bei Fragen helfen wir natürlich gerne weiter! Sylt, Pellworm, Warnemünde, Kiel und Rettin sind bereits dabei, fehlt nur noch euer Strand!

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Petition für das Verbot von Plastiktüten in Deutschland

TurtleRISE ABOVE PLASTICS – mit diesem Wunsch sind wir nicht allein. Deshalb unterstützen wir diese Petition und freuen uns über jede weitere Stimme. Deutschland ohne Einwegplastiktüten …, mal ehrlich, wie geil wäre das denn?! 100.000 Stimmen werden gebraucht, um dieser Forderung noch mehr Nachdruck zu verleihen. Vielen Dank! Keep the oceans clean! Hier gehts zur Petition …

Das Müllproblem in der Nord- und Ostsee

Müll in der Nordsee

Auch vor unserer Haustür, in der Nord- und Ostsee, sind die Folgen des Plastikmülls nicht zu übersehen. Entlang der intensiv genutzten Schifffahrtslinien, an der Küste und auf den vorgelagerten Inseln bieten sich bisweilen erschreckende Bilder.

 

NORDSEE: Schätzungsweise 20.000 Tonnen Müll landen jedes Jahr in der Nordsee. Hauptverursacher sind nach einem Bericht des Umweltbundesamtes (UBA) aus dem Jahr 2010 die kommerzielle Schifffahrt und die Fischerei. Beobachtun- gen aus Flugzeugen in der südlichen Nordsee zeigten einen eindeutigen Zusammenhang zwischen der Mülldichte und den Hauptverkehrsstraßen der Seeschifffahrt. Im Rahmen des Übereinkommens zum Schutz der Meeresumwelt des Nordostatlantiks (OSPAR) wurde von 2001 bis 2006 an ausgewählten Nordseestränden die Zusammensetzung des angeschwemmten Mülls untersucht. Pro 100 Meter Küs- tenlinie fanden sich durchschnittlich 712 Müllteile, davon bestanden 75 Prozent aus Plastik und Styropor.

OSTSEE: Die Belastung der Ostsee durch Plastikmüll ist vermutlich ähnlich hoch wie in der Nordsee, bisher fehlen jedoch ver- gleichbare wissenschaftliche Untersuchungen. Das Helsin- ki-Übereinkommen zum Schutz der Ostsee (HELCOM) versuchte 2007 im Rahmen des „Marine Litter Project“ das Müllproblem in der Ostsee zu quantifizieren. In Einzel- untersuchungen wurde mit 700 bis 1.200 Plastikteilen pro 100 Meter Küstenlinie eine ähnliche Müllbelastung wie in der Nordsee festgestellt. Neben Einträgen aus Schifffahrt und Fischerei wird in der Ostsee vermutlich ein größerer Teil der Plastikabfälle vom Land eingebracht, vor allem durch Freizeitaktivitäten und Tourismus. (Quelle: NABU)

Endstation Meer? Das Plastikmüll-Projekt

Bildschirmfoto 2012-12-06 um 15.53.38Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg zeigt die Ausstellung „Endstation Meer? Das Plastikmüll-Projekt“ des Museums für Gestaltung Zürich. Hamburg ist die erste Station der internationalen Wanderausstellung, die im Anschluss zunächst in Finnland und Dänemark zu sehen ist. HIER mehr dazu!

Fishing for Litter – „Gefischte“ Abfälle können in drei Ostseehäfen entsorgt werden!

Anfang Mai ist es ein Jahr her, dass der NABU zusammen mit regionalen und überregionalen Partnern das erste „Fishing for Litter“-Projekt in Deutschland und im gesamten Ostseeraum ins Leben rief. Inzwischen beteiligen sich in drei Ostseehäfen mehr als 30 Fischer an der Initiative und die ersten „gefischten“ Abfälle wurden mit Unterstützung von Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH auf ihre Zusammensetzung untersucht. Der ganze Artikel der NABU hier!

Ja, wo schwimmen sie denn?

Badeentchen über Bord: Vor 20 Jahren stürzte im Nordpazifik ein Container mit 28.800 Plastikspielzeugen in den Pazifik. Seitdem treibt diese Schwimmtierflotte über die Weltmeere, liefert Forschern wertvolle Daten – und fährt Karussell im größten Müllstrudel der Welt.

Der Sturm tobte über dem Nordpazifik, irgendwo zwischen Japan und den USA, doch die Passagiere des Frachters „Tokio Express“ ergaben sich stumm und klaglos ihrem Schicksal. Hunderte Kilometer von der rettenden Küste entfernt, bei 44 Grad nördlicher Breite und 178 Grad östlicher Länge, stürzte einer nach dem anderen mit leisem Platschen in die tosende See. Hunderte. Tausende. Insgesamt 28.800.

Nach der Havarie am 10. Januar 1992 trieben die Verunglückten in der unendlichen Weite des Pazifiks, hilflos den Urgewalten der Natur ausgeliefert. Dabei waren sie eigentlich einmal dafür bestimmt, in den ruhigen und lauwarmen Gewässern amerikanischer Badewannen zu dümpeln. Denn die 28.800 verunglückten Passagiere waren allesamt Kinderspielzeuge.

Quietschgelbe Entchen. Rote Mini-Biber. Grüne Frösche. Blaue Schildkröten. Ihr eigentliches Ziel, den Hafen von Tacoma im US-Bundesstaat Washington, hat keines der Plastiktierchen aus China je erreicht. Stattdessen schwimmen Tausende von ihnen immer noch unermüdlich über die Weltmeere, nach Tausenden Kilometern ausgebleicht vom Salzwasser, ausgetrocknet von der tropischen Sonne und zerkratzt von den Angriffen der Seevögel, die sie mitunter mit schmackhaften Fischen verwechseln.

Der ganze Artikel im Spiegel HIER!

 

Fluch der bunten Plastikwelt

Plastikabfälle – tödliche Falle für Seevögel

Kunststoffe haben unsere Welt bereichert: Sie sind bunt, preiswert, vielseitig und endlos haltbar. Gerade die Langlebigkeit von Plastikwaren hat sich zu einem Problem globalen Ausmaßes entwickelt. Tonnenweise wird Plastikmüll in die Meere gekippt. Viele Seevögel bauen ihre Nester mit angeschwemmten Plastikteilen oder verwechseln es mit Nahrung – eine tödliche Gefahr für die Vogelparadiese an Nord- und Ostsee. Der 6 Minuten Beitrag: HIER !

Die Grünen planen und fordern Abgabe auf Plastiktüten

 Das Ausland macht es vor, Deutschland könnte folgen: Es soll weniger Tüten geben. Die Grünen planen bis November eine Gesetzesinitiative. Mexiko-Stadt will Plastiktüten weitgehend aus der Stadt verbannen. Ladenbesitzern, die sie gratis abgeben, drohen ab sofort 36 Stunden Haft und bis zu 9000 Euro Bußgeld. Laut dem Umweltamt der mexikanischen Hauptstadt soll damit die „Kontaminierung mit Plastiktüten“ beendet werden. Das neue Umweltgesetz fand den Beifall von Greenpeace und anderen Umweltorganisationen. Auch in anderen Ländern wie Australien, China und Bangladesh sind die Kunsstoffbeutel bereits verboten. In Deutschland unternehmen die Grünen einen Versuch, Plastiktüten aus dem täglichen Leben zu verbannen. Wie die Tageszeitung „taz“ berichtet, will die Grünen-Bundestagsfraktion bis November eine entsprechende Gesetzesinitiative starten, um eine Abgabe auf Plastiktüten einzuführen. Orientiert am Vorbild Irland, wo die Abgabe „PlasTax“ („Plastik-Steuer“) heißt, soll die Abgabe 22 Cent betragen, wie die umweltpolitische Sprecherin der Grünen Dorothea Steiner sagt. Mehr dazu HIER!